Geoboards

 

Geoboards sind Lernmittel für den Geometrieunterricht, die Kindern ermöglichen, geometrische Zusammenhänge selbständig zu erforschen und zu begreifen. Die Arbeit mit Geoboards in einer Schulklasse kann als praktische und willkommene Abwechslung in den Mathematikunterricht mit eingeflochten werden, die den theoretischen Unterricht auflockert und auch das soziale Miteinander fördert. Besonders beliebt sind Geoboards natürlich auch in der Freiarbeit an Montessori Kindergärten und –schulen.

 

Für Kinder, die sich mit dem Fach Mathematik nicht so leicht tun, eignen sich Geoboards für abwechslungsreiche und anschauliche Nachhilfestunden zu Hause - so erfahren vielleicht auch Kinder mit schlechteren Noten im Fach Mathematik, dass Geometrie auch richtig Spaß machen kann. Der Vorteil ist, dass Kinder zu Hause mit dem Geoboard in ihrer ganz eigenen Zeit und mit Ruhe Zusammenhänge begreifen können.

 

Wie funktionieren Geoboards?

 

Mit Hilfe von Geoboards können geometrische Formen ganz plastisch und dreidimensional auf einfache Art und Weise dargestellt werden! Man denkt gar nicht, wofür einfache Haushaltsgummiringe alles gut sind!

 

Am besten arbeiten Kinder mit den Geoboards nach Aufgabenkarten, diese gibt es als Zusatzmaterial zu den Geoboards, einfache Aufgaben lassen sich aber auch selbst herstellen. Auf den Aufgabenkarten sind geometrische Figuren dargestellt: auf jeder Karte sind alle Punkte des Geoboards abgebildet und diejenigen markiert, in die auf dem Holz- Geoboard kleine Holzstifte gesteckt werden sollen. Sind alle Punkte auf das Geoboard übertragen, werden die Stifte durch einen Gummiring miteinander verbunden. So entsteht dann, wenn alles richtig gemacht wurde, die entsprechende gesuchte geometrische Figur in räumlicher Form!

 

Geoboards selbst herstellen

 

Geoboards sind wie schon erwähnt relativ einfache Unterrichtsmaterialien, die Kinder mit den Eltern oder dem Lehrer in einem Hobbyraum oder Werkraum gut selbst hergestellen können: so wird der direkte Bezug zum Material hergestellt, die Kinder sind stolz darauf und das Arbeiten macht gleich doppelt so viel Spaß!

 

Benötigt wird ein quadratisches Holzbrett, das etwa 3 cm dick ist. Die Größe richtet sich nach der Anzahl der Löcher, die das Geobrett haben soll – 3x3, 4x4 oder 5x5 etc.

 

Mit Hilfe eines Lineals oder Maßbandes müssen zunächst mit Bleistift die Stellen genau markiert werden, die gebohrt werden. Das Brett muss also zum Beispiel in 3 x 3, also 9 gleichen Abständen etwa 1-2 cm tief gebohrt werden.

 

Das Bohren selbst übernehmen natürlich dann Erwachsene oder helfen älteren Kindern dabei. Die Löcher sollten natürlich vom Durchmesser her genau so groß sein, dass die Stifte mit etwas Spielraum genau eingepasst werden können. Die Stifte sollten gut in den Bohrungen halten, jedoch auch nicht zu locker sitzen.

 

Die Bohrungen können dann noch von den Kindern schön ausgeschliffen werden. Holzstifte für die Geoboards gibt es ebenfalls im Heimwerkermarkt zu kaufen, Haushaltsgummis hat eigentlich jeder zu Hause und Aufgaben bzw. Aufgabenkarten für Geoboards gibt es zum Beispiel in Montessori-Internetshops günstig als Zusatzmaterialien separat zu kaufen.

 

Viel Spaß bei der Arbeit mit Geoboards!